Wer Thierstein im Fichtelgebirge besucht, stolpert früher oder später über einen besonderen Begriff: die „Duhler“. Doch was hat es mit diesem Spitznamen auf sich und was macht den malerischen Markt eigentlich aus? 

Der Begriff „Duhler“ leitet sich im lokalen Dialekt von der Dohle ab. Die Thiersteiner tragen diesen Spitznamen mit Stolz und einer gesunden Portion Humor.

Einst bezeichnete ein Redakteur der Frankenpost die Einwohner in der Rubrik „Aufgespießt“ sogar satirisch als „aufständisches Burgvolk“. Dass dieser Verfasser selbst aus dem von ihm so getauften „Tal der Ahnungslosen“ im Westen stammte, gibt der Geschichte eine charmante Note. Wie bei allen guten Anekdoten gilt: man sollte die Sticheleien zwischen den Nachbarorten nicht zu ernst nehmen, sondern als Teil der lebendigen regionalen Identität betrachten.
 
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Die Dohle: Ein kluger Namensgeber

Die Dohle (Coloeus monedula), oft auch Turmkrähe genannt, passt eigentlich sehr gut zu den Thiersteinern. Sie ist ein kleiner, äußerst geselliger Vogel aus der Familie der Rabenvögel, der für seine Intelligenz und sein ausgeprägtes Sozialverhalten bekannt ist.

Woran erkennt man eine Dohle?

Gefieder:
überwiegend schwarz, mit einer charakteristischen hellgrauen „Kapuze“ an Nacken und Hals
Augen:
markante hellgrau-weiße Augen, die sie deutlich von anderen Krähenvögeln unterscheiden
Statur:
kleiner als Rabenkrähen, mit einem kurzen, spitzen Schnabel
weniger…

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